Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Allgemeine Bestimmungen
Der Auftragnehmer darf zur Leistungserbringung Subunternehmer einsetzen, bleibt aber alleiniger Vertragspartner des Kunden. Der Kunde stellt sicher, dass von ihm bereitgestellte Inhalte keine Rechte Dritter verletzen und geltendes Recht einhalten. Der Auftragnehmer erbringt keine Rechtsberatung und führt keine Schutzrechtsprüfungen durch. Verzögerungen durch verspätete Zulieferungen des Kunden gehen nicht zulasten des Auftragnehmers.
2. Onlineauftritte und Technik
Websites und Shops werden nach agilen Methoden oder auf Basis eines gemeinsam abgestimmten Leistungsumfangs erstellt. Der Auftragnehmer prüft Kundenanforderungen auf Vollständigkeit und Realisierbarkeit, nicht auf Rechtmäßigkeit. Die Optimierung erfolgt für gängige Browser (Chrome, Safari, Firefox, Edge, jeweils die letzten zwei Versionen).
Suchmaschinenoptimierung ist nur dann Vertragsbestandteil, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurde. Nach Fertigstellung können separate Wartungsverträge angeboten werden. Ohne Wartungsvertrag trägt der Kunde die Verantwortung für Aktualität und Sicherheit; der Auftragnehmer haftet nicht für Sicherheitslücken durch veraltete Software.
3. Content-Erstellung und Gestaltung
Für Texte, Grafiken und Printprodukte sind je Auftrag zwei Korrekturschleifen im Leistungsumfang enthalten. Weitere Anpassungen werden gesondert vergütet. Die Veröffentlichung erfolgt erst nach Freigabe durch den Kunden. Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung über. Entwürfe aus Korrekturschleifen dürfen ohne Zustimmung nicht genutzt werden.
4. Marketing
Bei SEO- und SEA-Leistungen schuldet der Auftragnehmer die Durchführung vereinbarter Maßnahmen, nicht ein bestimmtes Ranking oder Ergebnis, sofern nicht ausdrücklich anders zugesichert. Die rechtliche Prüfung von Keywords und Anzeigeninhalten obliegt dem Kunden. Anfallende Werbe- und Anzeigenkosten (z. B. Google Ads, Meta) trägt der Kunde.
5. Preise und Zahlung
Die Preisgestaltung erfolgt nach individueller Vereinbarung gemäß Angebot. Sofern nicht anders vereinbart, verstehen sich Preise zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.
6. Abnahme und Mängel
Die Abnahmefrist beträgt zwei Wochen ab Aufforderung. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Äußerung, gilt die Leistung als abgenommen. Unwesentliche Mängel begründen keine Ansprüche. Die Art der Nacherfüllung wählt der Auftragnehmer.
7. Urheber- und Nutzungsrechte
Nach vollständiger Bezahlung erhält der Kunde die vereinbarten Nutzungsrechte. Der Auftragnehmer ist berechtigt, erstellte Projekte als Referenz im eigenen Portfolio zu nennen und einen dezenten Urhebervermerk zu setzen.
8. Vertraulichkeit
Beide Parteien behandeln alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen Geschäftsvorgänge streng vertraulich, auch über das Vertragsende hinaus.
9. Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
10. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen und des UN-Kaufrechts. Als Gerichtsstand wird, soweit gesetzlich zulässig, das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Auftragnehmers (Eisenstadt) vereinbart.
11. Änderungen der AGB
Der Auftragnehmer kann diese AGB mit angemessener Frist ändern. Kunden können den Änderungen binnen zwei Wochen widersprechen. Erfolgt kein Widerspruch, gelten die Änderungen als angenommen.